Wir haben die nachhaltigen Flüssigkunststoffe für das Flachdach!

Die physikalischen Eigenschaften des Bitumen.



Die physikalischen Eigenschaften des Bitumens bilden den Hauptnachteil dieses Werkstoffes. Die Bitumen Flachdach Abdichtung ist ständig der Verwitterung ausgesetzt und diese schreitet inzwischen, auf Grund veränderter Klimasituation auch in unseren Breitengraden, immer schneller voran. Ferner ist ein Bitumen Flachdach materialbeding pflegeintensiv. Man sollte eine ältere Bitumenoberfläche mind. alle zwei, max. nach drei Jahren mit einem Bitumen Dachack nachbehandeln damit das Bitumen seine Elastizität an der Oberfläche so lange als möglich bebehält.

Bitumen gehört zur Gruppe der "thermoplastischen Werkstoffe". Das bedeutet, sein "Aggregatzustand" ist temperaturabhängig. Bei Abkühlung wird es fest und bei Erwärmung durchläuft es stufenlos alle Zustände von weich über zähfließend, bis hin zu flüssig (ab +150°C). Bei einer Temperatur von ±20°C ist Bitumen beweglich und fest. Bei ±40°C ist es bereits sehr flexibel und je höher die Temperatur ansteigt umso flexibler wird das Bitumen. Da Bitumen bei ca. +200°C bereits dünnflüssig ist lassen sich Bitumen-Schweißbahnen mit einer Brenner-Flamme verbinden/verschmelzen.

Im Hochsommer entstehen auf einer Flachdachfläche leicht Temperaturen von ±80°C. Hierbei hat sich das Bitumen ausgedehnt, es ist sehr weich aber immer noch relativ druckfest. Kommt es, z. B. während einer Hitzeperiode, zu einem Gewitterregen (ggf. mit Hagelschlag) kühlt sich das Flachdach schlagartig ab. Das Bitumen wird dabei wieder fester und zieht sich zusammen.

Diese permanenten, thermoplastischen Prozesse führen nach und nach dazu, dass eine Bitumenabdichtung ihre Elastizität verliert (die Weichmacher verflüchtigen sich) und versprödet. Ferner entstehen bei diesem Prozess - auf Grund der verschiedenen "Ausdehnungskoeffizienten" aller angrenzenden Materialien - enorme Bewegungsenergien und diese führen, wenn die Elastizität des Bitumens nachgelassen hat dazu, dass sich Verbindungen lösen (Beispiel: Bitumendachbahn an einer Metall-Dachumrandung) oder die Schweißnähte undicht werden.

Da dieser physikalische Prozess permanent stattfindet und selbst geringe Temperaturschwankungen (+/- 5°C) bereits Einfluss auf das Materialverhalten nehmen, unterliegen insbesondere Bitumendächer einer ständigen Materialermüdung, die irgend wann in einem Schaden enden.


zurück



Die Historie des Bitumen
Die physikalischen Eigenschaften des Bitumen!



Klicken Sie hier um ein unverbindliches Materialangebot anzufordern!